Umzug

Umzug ins neue Zuhause: Wie lässt sich das einrichten?

Da ist   ganz schön viel   Bewegung  drin: 4,8  Millionen Haushalte und damit  mehr als   acht Millionen Menschen wechseln  in  Deutschland jährlich ihren Wohnraum. Wer dabei Chaos vermeiden und Kosten sparen möchte, der sollte Zug um Zug den Umzug planen – mithilfe einiger Schlüsselfragen.


Auszugs-Weise:  Einige  Zeit vor   dem  Umzug  sollten einige  Dinge  geklärt  sein. Welchen Zeitraum  umfasst  die  Kündigungsfrist?  –  Drei  Monate sind  für   Mieter  Standard.  Ist   die Wohnung  beim  Auszug  zu  renovieren? –  Das  ist   von der damaligen  Vereinbarung im Mietvertrag abhängig  und davon, ob  sie  in  dieser Form noch gültig ist.  Was passiert mit der Kaution? – Ob davon etwas in die Reparatur von Schäden fließen muss, kann ein Übergabeprotokoll regeln, das Angaben zu seinerzeit bekannten Mängeln enthält.


Unternehmen Umzug: Guten Freunden gibt man ein Kissen –  oder auch  zwei oder drei... Couch & Co. können von demjenigen privat transportiert werden, der wenige Möbel und viele Helfer  hat.  Liegt  die neue  Heimat  weiter weg, sind  die Möbel sperrig  und  schwer  oder befindet sich die Wohnung im Obergeschoss, bietet sich ein Umzugsunternehmen an.  Viele Speditionen bauen Schränke, Küche und Konsorten passgenau wieder auf.  Also: privat oder professionell? Fällt die Wahl auf Letzteres, lohnt sich ein Leistungsvergleich  und natürlich die...


Preisfrage:  Neben  den  Kosten  für    Spedition  oder  Miettransporter  fallen  noch  andere Ausgaben an – zum Beispiel für  die Renovierung, Umzugskartons, den Nachsendeauftrag der Post,   die  maximal  dreimonatige  Mietkaution und  die  Ummeldung   des  Internet-  und Telefonanschlusses. Bei privatem Umzug auch noch möglich: die Versicherung des Hausrats. Übrigens: Wer jobbedingt die Wohnung wechselt, kann manches steuerlich geltend machen

– Belegesammlung vorausgesetzt.


Meldung machen: Sobald es  sicher bei der neuen Bleibe bleibt,  sollten einige Formalitäten auf  den  Weg  gebracht  werden:   Nachsendeauftrag   an  die  Post,   Adressänderung  bei Freunden, Bekannten, Versicherungen und Vertragspartnern – und nicht vergessen: Ummeldung von Fahrzeug, Internet und Telefon sowie Registrierung  beim Einwohnermeldeamt. Wer und wen’s ins Ausland zieht, der braucht EU-intern eine Aufenthaltsgenehmigung und EU-extern ein Visum oder eine Arbeitserlaubnis. Außerdem in Erfahrung zu bringen: Müssen Heirats- und Geburtsurkunde übersetzt und beglaubigt, ein internationaler Führerschein beantragt oder der Berufsabschluss anerkannt werden?


Fazit: Wer früh genug den Umzug plant, der spart sich Stress und ein Finanzfiasko.

 
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